GoneIn60s - eine Software im wahrsten Sinne des Wortes umsonst
Dec 10th, 2007 | By Bob der Blogmeister | Category: Windowsgolem berichtet von einem Programm, das eine finale Programmbeendigung 60s herauszögert. Mann kann somit innerhalb von 60s merken, dass man es eigentlich nicht schließen wollte und es “wiederbeleben”.
Losgelöst davon, dass Windows schon automatisch alles verzögert habe ich selten von einer so unnützen Entwicklung gehört oder mein durchaus bescheidenes Vorstellungsvermögen hat die relevanten use-cases noch nicht verstanden. Einzig einleuchtend wäre die Situation, dass ich “aus Versehen” ein Programm geschlossen habe und meine letzten Änderungen nicht gesichert sind. An dieser Stelle werden 99% aller Anwendungen jedoch erst einen Dialog einsetzen, der abfragt, ob wirklich ungesichert geschlossen werden soll.
Kurz vor Weihnachten läßt sich vieles vertreiben; immerhin ist GoneIn60s ja wenigstens im wahrsten Sinne des Wortes umsonst.
Ich nehme mal an, dass auch diese Software GoneIn60s sein wird.
update 11.12:
Nachdem Jack Ass Jack S. mich ja nachdenklich gestimmt hat, habe ich mal die landläufigen Meinungen eingefangen:
wendel-berlin.info urteilt
Ich empfehle Nutzern dieses Tools noch den Kauf der Tastaturerweiterung “Any Key”, damit sie dann WIRKLICH optimal ausgerüstet sind…
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tutsie.de kommt zu einer völlig anderen Einschätzung und hat sogar noch eine weiterführende Idee:
Vielleicht setze ich mich heute Nacht mal in einer ruhigen Minute hin und programmiere ein kleines, kostenloses Tool, was nach der Installation das Booten um 5 Minuten verlangsamt, denn in dieser Zeit kann sich dann der [Nutzer] auch entscheiden, ob er wirklich seinen Rechner starten will oder nicht
Tolle Sache!
Es gibt aber auch kritische Meldungen, wie zum Beispiel das französische Blog Korben.
Alors là: Chapeau !!!!
Ca c’est du programme. On demande même comment il n’avait pas été programmmé avant.
Merci pour l’info ;o)
Im Chip Forum, findet es jemand auch toll.

Dein Beitrag ist noch viel überflüssiger als es ein Programm je sein kann. Man stelle sich nur vor, jeder berichte über Programme, für die er keine Verwendung hat. Wo kämen wir da hin? Jedenfalls nicht, in eine Welt nach meinem Geschmack.
So wie es aussieht, hast Du Dich dazu hinreißen lassen, Dich an dem Wortspiel in “Gone In 60 seconds” auf zu geilen und kommst im abschließenden Fazit so auch zum selbstverliebten Orgasmus.
Tipp fürs nächste Mal: Man muss auf Deinem “Niveau” von “Berichterstattung” nicht unbedingt der Erste sein. Einen Text zu überschlafen oder jemandem zu lesen geben, schadet nie.
Lieber Jack S., du hast natürlich total Recht, aber warum regst du dich auf?
Das ist ein kleines privates Blog mit seeeeehr wenigen Lesern, keinerlei Anspruch auf niveauvolle oder gar journalistische Berichterstattung und ganz und gar meiner privaten Meinung. Du kannst dir das Programm doch gerne installieren oder auch darüber schreiben, dass du es toll findest. Ich halte jedenfalls Toleranz für einen wichtigen Bestandteil einer funktionierenden Gesellschaft.
Danke für deinen Tipp. Den werde ich natürlich gern beherzigen.
Ich erlaube mir auch einen Tipp: Wenn du in einem Blog für niveauvollere Berichterstattung plädierst, solltest du dein eigenes Schreiben dem anpassen, nicht anonym auftreten und sachlich argumentieren. Dein Ausfallen in unsachliches, persönliches Angreifen aus anonymer Position wird dich da in deiner Mission nicht wirklich weiterbringen.
Über einen Link zu deinem Blog würde ich mich sehr freuen.
@Barhgrol, schöner und gelungener Kommentar, sowohl zum Tool, als auch zu Jack S.